B A H N H O F I N V O L L E R F A H R T

19.9. Sonntag

11 Uhr
Landschaftsworte –

„Berlin – Ostbahnhof Europas“   Der Historiker Karl Schlögel
liest aus seinem Buch „Russisches Berlin“
Es geht in diesaem Buch u.a. um die Welt der Bahnhöfe, die Dichter des Silbernen Zeitalters und die Agitkünstler der Sowjetmacht, der Empfang in der sowjetischen Botschaft und Nabokovs Beobachtungen zum Aufstieg der Nazis – in seiner Darstellung spielen auch Kursbücher und Adressverzeichnisse eine Rolle. Das Russische Berlin ist kein romantischer Ort, sondern Schauplatz einer Epoche, die Nachkrieg und Vorkrieg in einem war.
(Warnitz, Café im Alten Bahnhof)

13 Uhr
Landschaftserkundung –

Exkursion zum Kaiserbahnhof Joachimsthal
(Treffpunkt: 13 Uhr Warnitz, Alter Bahnhof – Fahrt mit eigenem Fahrzeug /
oder 13:45 Uhr Eisenbahnmuseum Gramzow –
Führung pro Person 2 Euro))

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CORONAREGELUNGEN     – bitte hier Aktualisierungen beachten!
F
ür die Veranstaltungen im Café im Alten Bahnhof, in der Blankenburger Kirche und während der Exkursionen in Innenräumen:
Der Eintritt ist nur Geimpften, Genesenen oder Getesteten möglich – Nachweise wie Impfausweis, Apps, ärztliche Genesungsbescheinigung  oder aktuelle Tests (nur zertifizierte Tests aus einem Impfzentrum und nicht älter als 24 h) bitte mitbringen.
 In den Innenräumen besteht FFP2-Maskenpflicht bis zum Sitzplatz.

WIR BITTEN UM ANMELDUNG     
für die Veranstaltungen im Café im Alten Bahnhof unter info@warnitzerlesungen.de oder 0172 3043243 aufgrund begrenzter Platzkapazitäten

 

 

Karl Schlögel – 1948 geboren, lehrte bis zu seiner Emeritierung Osteuropäische Geschichte, zuerst an der Universität Konstanz, seit 1995 an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören „Moskau lesen“, „Petersburg 1909-1921. Das Laboratorium der Moderne“, „Im Raume lesen wir die Zeit“ und „Moskau 1937“. Sein 2017 erschienenes Buch „Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“ wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Der Kaiserbahnhof Joachimsthal ist einer der vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. genutzten Bahnhöfe in Deutschland. Er wurde 1898 als Station der damals neu geschaffenen Bahnstrecke Britz–Fürstenberg eröffnet, die von der Berlin-Stettiner Eisenbahn abzweigte. Das weitestgehend original erhaltenen Gebäudeensemble mit dem Kaiserpavillon ist ein Baudenkmal und dient heute als Hörspielbahnhof und Standesamt.

 

Adressen:

Warnitzer Lesungen im Café im Alten Bahnhof
Lindenallee 27, 17291 Warnitz / Tel. 0172 3043243 / info@warnitzerlesungen.de / www.warnitzerlesungen.de
Kaiserbahnhof Joachimsthal
Heimatverein Joachimsthal e.V., Joachimsplatz 1-3, 16247 Joachimsthal /
Tel 033361 64646

 

Projektträger ist der UNESCO-Klub Joachimsthal e.V., langjähriger Kooperationspartner der Warnitzer Lesungen.

Mit Dank an die Förderer:

 

 

Gefördert im Rahmen von ‚Und seitab liegt die Stadt‘ –
ein Projekt der Beauftragten der 
Bundesregierung für Kultur und Medien 
(Förderprogramm ‚Kultur in ländlichen Räumen‘) 
und des Literarischen Colloquiums Berlin.