20. Juni 2026 | 19 Uhr : Literarische Fussballweltmeisterschaft

Foto: Marco Verch

Vorab außer Haus : Freitag (19.6.)  ab 18 Uhr
Warmlaufen in Huguenin´s PUB Warnitz

F u ß b a l l  W M  S p e z i a l e

( Eis Bahn Hof E. Huguenin, Lindenallee 27, 17291 Warnitz )

Samstag (20.6.)   19 Uhr
L I T E R A R I S C H E    F U S S B A L L W E L T M E I S T E R S C H A F T
Helmut Böttiger,
Autor, Kritiker und Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, liest aus seinen speziell dem Fußball gewidmeten Büchern „Schlußball. Die Deutschen und ihr Lieblingssport“, „Kein Mann, kein Schuss, kein Tor. Das Drama des deutschen Fußballs“ und „Günter Netzer – Manager und Rebell. Autorisierte Biographie“.
Anschließend gibt es ein Gespräch mit Helmut Böttiger und Jörg Schieke. Jörg Schieke ist sowohl Autor als auch Innenverteidiger der deutschen Autorennationalmannschaft. Er berichtet von der Idee dieser speziellen Fußballmannschaft, die international gegen andere Autorenfußballteams antritt. Und er liest ebenfalls aus eigenen Texten zum Fußball.
( Deutsche Eiche, Lindenallee 54a, 17291 Warnitz )

Ein paar Tipps zum Ausklang des Abends:

19.30 Uhr  Melzower Sommerkonzert „Parnaß Blumen“
(in der Dorfkirche Melzow)

22 Uhr  Public Viewing WM-Spiel Deutschland-Elfenbeinküste
(in der Deutschen Eiche)

 

Foto: Cordula Giese

HELMUT BÖTTIGER, geboren 1956, ist Autor, Literaturkritiker und Essayist. Er promovierte mit einer Arbeit über Fritz Rudolf Fries und die DDR-Literatur und ist als Literaturkritiker unter anderem für das Deutschlandradio und die Süddeutsche Zeitung tätig. 2013 erhielt er für seine Analyse der Geschichte der Gruppe 47 den Preis der Leipziger Buchmesse im Bereich Sachbuch / Essayistik. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. Das herausgemeißelte Jahrhundertwerk. Peter Weiss und seine Ästhetik des Widerstands (2017), Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan (2017), Celans Zerrissenheit. Ein jüdischer Dichter und der deutsche Geist (2020), Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur (2021), Czernowitz. Stadt der Zeitenwenden (2023) und Die Gegenwart durchlöchern. Beiträge zur neueren deutschen Literatur (2024).

JÖRG SCHIEKE, geboren 1965 in Rostock, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, arbeitete als Redakteur der Literaturzeitschrift EDIT sowie als Lektor beim Gustav Kiepenheuer-Verlag Leipzig. Neben seiner Tätigkeit als Literatur-Kritiker, Kolumnist, Redakteur und Sprecher für MDR Kultur moderiert er Veranstaltungen und gibt gelegentlich Seminare für literarisches Schreiben. Jörg Schieke veröffentlichte Lyrik und Prosa; zuletzt Silverman schickt mich. Gedichte (2024), im Herbst erscheint ein neuer Gedichtband.

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