WARNITZER LESUNGEN online | Ute Eckenfelder : Flure / Fluchten

Die Lyrikerin Ute Eckenfelder in Lesung und Gespräch

Gedichte haben die Eigenschaft, sich weitestgehend dem Marktgeschehen zu entziehen, meint die Lyrikerin Ute Eckenfelder in ihrem jüngsten Buch „Flure / Fluchten“.  Ihre kleinen fragilen sprachlichen Gebilde, ihre Gedichte, sind ein „fast nicht, ein Nicht genau, nachtfalterflügelblau, schwer zu fassen, fast ein Licht, am Ende des, ein Fast noch nicht…“.
Überhaupt: Gedichte zählen (fast) nicht, zumindest nicht in Geldwerten, dafür erzählen sie ganz ökonomisch auf knappstem Raum und mit wenigen Worten unendlich viel. Vorausgesetzt man gönnt sich Ruhe „WARNITZER LESUNGEN online | Ute Eckenfelder : Flure / Fluchten“ weiterlesen

(AUSSER HAUS! DORFKIRCHE POTZLOW!) 22. August 2020 – 19 Uhr | Andreas Hoppe (Tatortkommissar Mario Kopper): Die Hoffnung und der Wolf

(Bitte Masken mitbringen! Auf getrennten Ein- und Ausgang, Listen für Name/Kontakt und Sicherheitsabstand zwischen den Zuhörern wird geachtet.)

Andreas Hoppe ist fasziniert von Wölfen – seit über 20 Jahren. Wie alles begann und worauf sein Engagement für Natur, Umwelt und die Wölfe fußt, beschreibt der Ex-Tatort-Kommissar in diesem autobiografischen Buch. Hoppe nimmt uns mit, in die Wildnis Kanadas und Rumäniens, den Bayerischen Wald und die Weiten Brandenburgs. Er trifft Menschen, die freilebenden Wölfen aus unterschiedlichen Perspektiven begegnen – vom Staatssekretär über den Herdenschutzbeauftragten bis zum Wildtierfotografen und Weidetierhalter. Sie alle stellen sich der Frage nach „(AUSSER HAUS! DORFKIRCHE POTZLOW!) 22. August 2020 – 19 Uhr | Andreas Hoppe (Tatortkommissar Mario Kopper): Die Hoffnung und der Wolf“ weiterlesen

WARNITZER LESUNGEN online | AnniKa von Trier : Ich kann mein Löwenmäulchen nicht halten

Ein virtueller Gesprächs-, Gedicht- und Gesangsabend mit AnniKa von Trier

Foto: Felix Broede

AnniKa von Trier collagiert poetische Texte zwischen Anarchie und Anna Blume. In ihren selbstgeschriebenen Liedern, man kann es nicht anders beschreiben, geht „eine Kameliendame durchs Nadelöhr“!
Im Zeitgeist von Patchwork zaubert AnniKa von Trier mit ihrem lindgrünem Akkordeon Hommagen an Künstlerinen wie die Dadaistin Hannah Höch und ihren wunderbaren blumenüberbordenden Garten, Autorinnen wie Bettine von „WARNITZER LESUNGEN online | AnniKa von Trier : Ich kann mein Löwenmäulchen nicht halten“ weiterlesen

VERSCHOBEN: 13. Juni 2020 – 19 Uhr | Karl Schlögel: Der Duft der Imperien

Kann ein Duft Geschichte aufbewahren? Zwei Parfums liefern Karl Schlögel den Stoff, die europäischen Abgründe des 20. Jahrhunderts neu zu erzählen. Durch die Turbulenzen der Revolution gelangte die Formel für einen Duft, der zum 300. Kronjubiläum der Romanows kreiert worden war, nach Frankreich. Er lieferte die Grundlage für Coco Chanels Nº 5 und für sein sowjetisches Pendant Rotes Moskau, das bis heute unter diesem Namen produziert wird. Verantwortlich für die Parfümindustrie war Polina Schemtschuschina, die Frau des Außenministers Molotow. Sie fiel später einer Säuberungskampagne zum Opfer — und Coco Chanel kollaborierte mit den deutschen Besatzern. Ein unscheinbarer Zufall führt Karl Schlögel zu „VERSCHOBEN: 13. Juni 2020 – 19 Uhr | Karl Schlögel: Der Duft der Imperien“ weiterlesen

VERSCHOBEN: 18. Juli 2020 – 19 Uhr | Maike Albath : Trauer und Licht. Lampedusa, Sciascia, Camilleri und die Literatur Siziliens

Sizilien, die magische Insel, ihre Literatur, ihre ­brodelnde politische Gegenwart – all das wird zum Thema in diesem dritten großen Italienbuch von Maike Albath, die mit Land, Literatur und Bewohnern vertraut ist wie nur wenige. Der Horizont reicht von Lampedusas Leopard, mit dem die Insel die Bühne der Weltliteratur betritt, über Leonardo Sciascia bis zu Andrea Camilleri und seinen international erfolgreichen Montalbano-Krimis. Ein verführerischer Streifzug durch die Geschichte, durch Landschaften und die Straßen von Palermo und Catania, wo sich bis heute eine kulturelle und literarische Vielfalt erhalten hat, die einmalig ist in Europa.

»Entstanden ist so ein runder Band, reich, elegant geschrieben, eine sinnvolle Kombination aus kanonischem Wissen und eigenen Recherchen, aus Reflexion und Anekdote.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein schöneres, sizilianischeres Buch über Sizilien gab es seit langem nicht.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

»Ein wunderbares Buch über das Sehnsuchtsland der Deutschen.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

MAIKE ALBATH, geboren 1966 in Braunschweig, lebt in Berlin. Sie hat mehrere Jahre in Italien verbracht und ist eine der profiliertesten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur. Für ihre Arbeit als Literaturkritikerin erhielt sie 2003 den Alfred-Kerr-Preis.