31. Mai | 19 Uhr : Lisa Kränzler – Mariens Käfer

»Das Paradiesgärtlein«, Oberrheinischer Meiste

Lisa Kränzler ist die frischgekürte Fontane-Preisträgerin 2025 (Preisverleihung am 6.6. in Neuruppin)
Moderation: Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag)

Lisa Kränzlers Kunstmärchen „Mariens Käfer“, für das sie ausgezeichnet wurde, geht auf das Gemälde »Das Paradiesgärtlein« des Oberrheinischen Meisters von 1410/1420 zurück, auf welchem oben links ein unidentifizierbares Insekt zu sehen ist, das Lisa Kränzler als Inspiration für ihr Buch Mariens Käfer nutzt. Ein strahlend blauen Käfer schleicht sich nachts aus dem Paradies, um nach neuem und Weitem zu suchen.  Kurz vor Tagesanbruch gelangt er durch den Mauerspalt unentdeckt wieder zurück. Doch seine Ausflüge bleiben nicht ohne Folgen.… „31. Mai | 19 Uhr : Lisa Kränzler – Mariens Käfer“ weiterlesen

10. Mai | 19 Uhr :   Michael Wildenhain – Eine kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz

Foto: Tim Reckmann

Schon lange Zeit begleiten uns Faszination und Furcht vor Automaten, Robotern und Künstlicher Intelligenz: Der Romancier, Lyriker und Theaterautor Michael Wildenhain rollt exemplarisch ihre spannende Geschichte von vorne auf und untersucht, ob KI schließlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln kann.
Mit dem Launch von ChatGPT im November 2022 hat die Debatte um die Nutzung Künstlicher Intelligenz einen weiteren Höhepunkt erreicht. Michael Wildenhain erläutert anhand zentraler Stationen die Entwicklung und Rezeption Künstlicher Intelligenz: Von Literaten wie Mary Shelley hin zu den Pionieren des Programmierens wie Herbert A. Simon, Allen Newell und Alan Turing und den Philosophen Gottlob Frege und John Rogers Searle beschreibt er den Werdegang der KI  – und diskutiert fesselnd, inwieweit KI-Systeme

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5. April | 19 Uhr :  Andreas Rötzer – Leseempfehlungen zur Buchmesse

Andreas Rötzer, Verleger von Matthes & Seitz Berlin, gibt wie jedes Jahr zur Leipziger Buchmesse Leseempfehlungen für Bücher aus seinem aktuellen Verlagsprogramm. Er kommt mit einem großem Koffer voll internationaler Romane, Sachbücher und Bände der Reihe „Naturkunden“ nach Warnitz. Anläßlich der Messe stellt er druckfrische Neuerscheinungen vor.

Und selbstverständlich kann man diese Bücher am Abend auch erwerben – es wird einen BÜCHERTISCH geben. Darauf werden neben vielen anderen Büchern liegen :

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22. März | 19 Uhr : Manos Tsangaris – „wir hier versuchen ihnen das warten zu verschönern“

Foto: Igor Meghega

An diesem Abend geht es um Vieles – und unter anderem um das Warten. Der Komponist Manos Tsangaris bringt eigene Kurzprosa und Gedichte mit, darunter seinen letzten Band mit dem sprechenden Titel „wir hier versuchen, ihnen das warten zu verschönern, bis sie das buch zuende gelesen haben“ und dazu diverse Musikinstrumente der allerungewöhnlichsten Art.
Warten, das man vollendet beherrscht, wird als Kunst angesehen. Dabei bedeutete der Begriff Warten ursprünglich ganz einfach nur „seinen Blick auf etwas richten“, war also pure notwendige Aktion und hatte mit Zeit wenig zu
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15. Februar | 19 Uhr : Steffen Richter „Dritte Natur – Brennpunkt Energie“

 

Dem im wahrsten Wortsinn Brennpunkt-Thema „Energie“ widmet sich die sechste Ausgabe der Zeitschrift „Dritte Natur – Technik Kapital Umwelt“. Die im Verlag Matthes & Seitz Berlin herausgegebene Zeitschrift schafft seit ihrem ersten Erscheinen 2018 einen Raum für aktuelle Debatten über Natur und Technik, Ökologie und Ökonomie, Politik und Ästhetik. Herausgegeben wird die „Dritte Natur“ vom Literatur- und Kulturwissenschaftler Steffen Richter, der die sechste Ausgabe an diesem Abend vorstellen wird, und vom Verleger Andreas Rötzer.

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25. Januar | 19 Uhr : Henryk Gericke „TAPETOPIA – Kassetten- und Musikunderground in der DDR 1980 – 1990“

Kaum noch vorstellbar: eine Musikwelt ohne Spotify, Netflix und CDs. Dafür gab es in den 80er und 90er Jahren Kassettenrecorder, kleine Klappboxen mit Kassetten für 60 oder 90 Minuten Musik und gelegentlich auch mal ein ärgerlicher Magnetbandsalat. Es wurde aufgenommen, getauscht, gehört, eine ganze Szene von Produzenten und Abnehmern entstand.

Henryk Gericke, Herausgeber der Tape- und Vinyl-Serie „tapetopia – GDR Undergroundtapes“ und damit bester Kenner dieser Magnetband-Szene, erinnert sich: „Die Underground-Tape-Szene der 1980er Jahre funktionierte in den Sound-Systemen Ost und West ähnlich und war doch grundverschieden. Man produzierte beidseitig für einen Zirkel Gleichgesinnter und weitgehend nonkommerziell. Die einen bewußt am Markt vorbei, die anderen ohne Vorstellung vom Markt. Ideenmäßig bestanden zwischen den Klangwelten durchaus Brücken, die Produktionsbedingungen dagegen leiteten sich aus getrennten Ideologiekreisläufen zweier Welt-Ismen ab.
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