Gespräch und Lesung mit Manuela Reichart

„Lolly Willowes“ ist der zauberhafte Debütroman von Sylvia Townsend Warner. Ihr pikantes Plädoyer für die Freiheit alleinstehender Frauen im England des beginnenden 20. Jahrhunderts ist herrlich schräg, witzig und aufmüpfig und ein Meilenstein nicht nur der feministischen Literatur.
Laura Willowes ist achtundzwanzig, als ihr Vater stirbt und sie in die Obhut ihrer Brüder gerät. Sie gilt als alte Jungfer, da sie nie Lust verspürt hatte, einen ihrer langweiligen Bewerber zu heiraten. Im Haushalt der Brüder wird sie zu Lolly, zur unverheirateten Tante ihrer Nichten und Neffen. Nach zwanzig Jahren der Einschränkungen hat sie diese Rolle allerdings satt und beschließt, „Sylvia Townsend Warner : Lolly Willowes oder Der liebesvolle Jägersmann“ weiterlesen

Eine Anthologie der „gesamten“ dänischen Lyrik auf Deutsch fehlt bis heute – und doch handelt es sich um eine der ältesten und reichsten Traditionen in der europäischen Literatur. Früher waren die Verbindungen zwischen Dänemark und Deutschland eng: Der Barockdichter Thomas Kingo wurde bereits 1685 übertragen; Klopstock bekam vom dänischen König eine Lebensrente; Hans Christian Andersens zweite Heimat war Deutschland und sein erstes Gedicht erschien auf Deutsch; Jens Peter Jacobsens Gurre-Lieder wurden von Arnold Schönberg vertont, Inger Christensen fühlte sich in Deutschland beinahe mehr geschätzt als in Dänemark. Und Goethes Erlkönig geht auf die mittelalterliche dänische
(AUSSER HAUS! DORFKIRCHE POTZLOW)
