10. Mai | 19 Uhr :   Michael Wildenhain – Eine kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz

Foto: Tim Reckmann

Schon lange Zeit begleiten uns Faszination und Furcht vor Automaten, Robotern und Künstlicher Intelligenz: Der Romancier, Lyriker und Theaterautor Michael Wildenhain rollt exemplarisch ihre spannende Geschichte von vorne auf und untersucht, ob KI schließlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln kann.
Mit dem Launch von ChatGPT im November 2022 hat die Debatte um die Nutzung Künstlicher Intelligenz einen weiteren Höhepunkt erreicht. Michael Wildenhain erläutert anhand zentraler Stationen die Entwicklung und Rezeption Künstlicher Intelligenz: Von Literaten wie Mary Shelley hin zu den Pionieren des Programmierens wie Herbert A. Simon, Allen Newell und Alan Turing und den Philosophen Gottlob Frege und John Rogers Searle beschreibt er den Werdegang der KI  – und diskutiert fesselnd, inwieweit KI-Systeme

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VORSCHAU auf weitere Termine 2025 :

15. Juni | ab 14 Uhr :    UCKERMÄRKISCHER BLOOMSDAY 2025 – mit u.a. dem Übersetzer, Dichter und Galerist Jürgen Schneider, dem Theaterkritiker Thomas Irmer, einer Ausstellung der Fotografin Ursula Leippe-Hutt, Filmen und natürlich mit Gorgonzolafrühstück, Guinness-Bier und Whiskey „john jameson & son“, der Lieblingsmarke von James Joyce.

21. Juni | 19 Uhr :    MICRO-WELTEN – Hörspielautoren stellen neue Kurzhörspiele vor und berichten, wie sie es schaffen, eine ganze Welt in fünf Minuten zu packen. Gemeinsam mit dem beteiligten Sounddesigner plaudern sie über Texte, Töne und Technik.

27. September | 19 Uhr :    Ein kleines FESTIVAL IMAGINÄRER DICHTERiNNEN mit JAN WAGNER und ULF STOLTERFOHT. Von Fernando Pessoa über Thomas Chatterton, James Macperson, Kurt Tucholsky, Franz Joseph Czernin bis zu Jan Wagner – sie alle schufen heimlich Dichter und Dichterinnen, die nie existierten, aber dennoch verlegt wurden.

11. Oktober | 19 Uhr :    CHRISTIAN DÖRING, Lektor und Programmgestalter u.a. bei Suhrkamp und DuMont, Juror und eine der „markanten Gestalten der deutschen Buchbranche“ (Spiegel) stellt DIE ANDERE BIBLIOTHEK vor, für die er lange Jahre als Herausgeber tätig war.

15. November | 19 Uhr :    Ein Abend für den Dichter, Romancier und Dramatiker THOMAS BRASCH (1945-2001) mit dem Theaterkritiker THOMAS IRMER.

6. Dezember | 19 Uhr :    SIMON STRAUß – IN DER NÄHE. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht. Seit Januar 2024 war der FAZ-Feuilleton-Redakteur Simon Strauß immer wieder in Prenzlau. Er sprach mit dem Bürgermeister, Vertretern von AfD und Linken, der Pfarrerin, besuchte die Bundeswehrkaserne, fuhr mit der Polizei Streife – kurz, er tauchte ein in den Mikrokosmos der brandenburgischen Kleinstadt. Aus seinen Podcasts entstand dieses Buch.

22. März | 19 Uhr : Manos Tsangaris – „wir hier versuchen ihnen das warten zu verschönern“

Foto: Igor Meghega

An diesem Abend geht es um Vieles – und unter anderem um das Warten. Der Komponist Manos Tsangaris bringt eigene Kurzprosa und Gedichte mit, darunter seinen letzten Band mit dem sprechenden Titel „wir hier versuchen, ihnen das warten zu verschönern, bis sie das buch zuende gelesen haben“ und dazu diverse Musikinstrumente der allerungewöhnlichsten Art.
Warten, das man vollendet beherrscht, wird als Kunst angesehen. Dabei bedeutete der Begriff Warten ursprünglich ganz einfach nur „seinen Blick auf etwas richten“, war also pure notwendige Aktion und hatte mit Zeit wenig zu
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15. Februar | 19 Uhr : Steffen Richter „Dritte Natur – Brennpunkt Energie“

 

Dem im wahrsten Wortsinn Brennpunkt-Thema „Energie“ widmet sich die sechste Ausgabe der Zeitschrift „Dritte Natur – Technik Kapital Umwelt“. Die im Verlag Matthes & Seitz Berlin herausgegebene Zeitschrift schafft seit ihrem ersten Erscheinen 2018 einen Raum für aktuelle Debatten über Natur und Technik, Ökologie und Ökonomie, Politik und Ästhetik. Herausgegeben wird die „Dritte Natur“ vom Literatur- und Kulturwissenschaftler Steffen Richter, der die sechste Ausgabe an diesem Abend vorstellen wird, und vom Verleger Andreas Rötzer.

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25. Januar | 19 Uhr : Henryk Gericke „TAPETOPIA – Kassetten- und Musikunderground in der DDR 1980 – 1990“

Kaum noch vorstellbar: eine Musikwelt ohne Spotify, Netflix und CDs. Dafür gab es in den 80er und 90er Jahren Kassettenrecorder, kleine Klappboxen mit Kassetten für 60 oder 90 Minuten Musik und gelegentlich auch mal ein ärgerlicher Magnetbandsalat. Es wurde aufgenommen, getauscht, gehört, eine ganze Szene von Produzenten und Abnehmern entstand.

Henryk Gericke, Herausgeber der Tape- und Vinyl-Serie „tapetopia – GDR Undergroundtapes“ und damit bester Kenner dieser Magnetband-Szene, erinnert sich: „Die Underground-Tape-Szene der 1980er Jahre funktionierte in den Sound-Systemen Ost und West ähnlich und war doch grundverschieden. Man produzierte beidseitig für einen Zirkel Gleichgesinnter und weitgehend nonkommerziell. Die einen bewußt am Markt vorbei, die anderen ohne Vorstellung vom Markt. Ideenmäßig bestanden zwischen den Klangwelten durchaus Brücken, die Produktionsbedingungen dagegen leiteten sich aus getrennten Ideologiekreisläufen zweier Welt-Ismen ab.
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